Beschreibung
(Stribach bei Lienz 1868 – St. Justina bei Bozen 1926)
Öl auf Leinwand, 51 x 41 cm, gerahmt
Bezeichnet rechts oben: A. Egger Lienz 1895 6/10 Mnchen;
links oben: Meiner Mutter zum Andenken an Mnchen im J.
1895
Literatur: W. Kirschl, Albin Egger-Lienz, 1996, WV M 101
Albin Egger-Lienz erfährt er erst, als er längst in Mnchen die Akademie der Bildenden Knste besucht, dass Franziska Rotschopf (1840-1896), die der Vater wenige Monate nach Albins Geburt heiratet, nicht seine leibliche Mutter ist: ;Meine Mutter war fr mich die Liebe selbst, ja ich schien mir oft von ihr bevorzugt zu sein. Den[n] meine treffliche Mutter wollte den Ruf der Stiefmutter zu Schanden machen;: Egger-Lienz? Verhältnis zur Ziehmutter, die ihn genauso behandelt wie ihre drei eigenen Kinder, bleibt bis zu deren Tod innig.
Seine leibliche Mutter, die Lienzer Bauerntochter Maria Trojer (1845-1914)
lernt er erstmals 1895 als schwer kranke Patientin im Ospedale Maggiore in Mailand kennen. Auch zu ihr entwickelt er eine herzliche Beziehung. Das vorliegende Bild ist das einzige Porträt, das Egger-Lienz von seiner Mutter Maria Trojer malte.
(Stribach bei Lienz 1868 – St. Justina bei Bozen 1926)
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Auktion gestartet | 11/11/2022 12:00 pm |
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